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Raster (Druck)

Was ist ein Raster im Druck?

Ein Raster im Druck beschreibt die Aufteilung eines Bildes in viele kleine Punkte oder Linien, um Halbtöne darzustellen. Da Druckmaschinen keine fließenden Farbübergänge drucken können, werden Bilder durch feine Rasterpunkte simuliert.


Wozu dient ein Raster?

Ein Raster ermöglicht den Druck von Fotos und Farbverläufen, indem durch die Anordnung und Dichte der Punkte, Helligkeit und Farbnuancen erzeugt werden. Der Betrachter erkennt aus normaler Entfernung ein vollständiges Bild, nicht die einzelnen Punkte.


Merkmale eines Rasters:

  • Besteht aus feinen Punkten (Rasterpunkte) oder Linien
  • Beschreibt, wie eng die Punkte nebeneinander liegen (Rasterweite)
  • Wird in LPI (Lines per Inch) angegeben
  • Unterschiedliche Rasterarten: Autotypische Raster (AM), FrequenzmodulierteRaster (FM)

Beispiele für Raster im Druck:

  • Fotos in Zeitungen oder Magazinen
  • Plakate mit großflächigen Bildmotiven
  • Verpackungen mit mehrfarbig bedruckten Flächen

Warum ist das Raster wichtig?

Ohne Raster würden Bilder beim Druck flächig wirken oder zu grob erscheinen. Ein korrekt angelegtes Raster sorgt für scharfe, klare Bilder und verhindert Moiré- Effekte oder ungewollte Unschärfe.


Tipp:
Die Wahl der richtigen Rasterweite hängt vom Druckverfahren und dem Bedruckstoff ab. Für hochwertige Drucksachen wie Broschüren wird meist eine feinere Rasterung verwendet als z.B. bei Zeitungen.


Verwandte Begriffe:
Druckvorstufe, Auflösung, Final Artwork